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2016

09.12.2016 Der Winter kommt mit Reif

Allmählich wird es kalt. Rauhreif überzogen ist bereits die Landschaft. Die Tiere erhalten jetzt ihr erstes Heu. An die Fütterung aus einer Futterraufe müssen sie sich nun gewöhnen. Eine Abtrennung mit Panels soll etwas Ruhe bringen.


25.09.2016 Herbstimpressionen auf den Auerochsenweiden


04.09.2016 Kostenlose Biotoppflege

Die maschinelle Biotoppflege mit dem Mähwerk ist nicht nur weniger gut, sondern kostet auch viel Geld. Unsere Tiere verrichten diese Arbeit schonender und vor allem kostenlos. Außerdem fühlen sie sich in den hoch gewachsenen Pflanzen äußerst wohl, da sie lästige Fliegen und Bremsen bequem absteifen können.


28.08.2016 Das große Schauspiel

Das getrocknete Material aus der Biotoppflege wurde wieder am Waldrand abgeladen und die Lückigruppe konnte mit der Verwertung beginnen. Innerhalb kürzester Zeit war der große Haufen verteilt und bald wird nichts mehr zu finden sein. Alle Pflanzen, auch holzige Teile werden gefressen.
Lücki hat die 5 Mutterkühe nach 6 Wochen gedeckt und die 5 separierten Jungstiere durften zurück in ihre Gruppe. Lautstarkes "Flöten" und Imponiergehabe begleitete die Zusammenführung. Es wurde kein einziges aggressives Verhalten beobachtet. Es fand nicht einmal ein Geschiebe mit Zuchtstier Lücki statt. Seine Vormachtstellung bleibt bestehen. Die Mutterkühe mit ihren Jungen hielten sich abseits und nahmen vom Schauspiel der Stiere keine Notiz.


10.08.2016 Der Sommer geht zu Ende

Die Blütenpracht verschwindet allmählich und die Samen sind gereift. Unsere Jungstiere dürfen nun wieder den Damm beweiden.



10.06.2016 Ein Sonnentag auf der Weide

Bisher ist der Sommer verregnet. Das kam den Pflanzen sehr zugute. Das Gras steht hoch und es könnte Heu gemacht werden, wenn ca. 4 Tage der Regen ausbliebe. Die Blütenpflanzen bieten jetzt ihr Insektenfutter an. Bienen, Hummel, Fliegen und Schmetterlinge besuchen die verschiedenen Blüten von Salbei, Nelken, Glockenblumen, Margeriten, Schafgarbe und Wiesenflockenblume.



25.05.2016 Ein kleines Stierchen

Ein kleines Stierkälbchen stellte sich ein. Sefried wurde am Dienstag, 24.05. geboren. Mutter ist Senta, der Vater heißt Stanko.


22.05.2016 Zwei weitere Kälbchen

Am 16.05. und 22.05.2016 kamen zwei weibliche Kälbchen zur Welt. Liane II gebar Silvana und unsere älteste Mutterkuh Linaddili (13 Jahre alt) brachte Siri. Alle Mütter und Jungtiere sind wohlauf.


14.05.2016 Nachwuchs

Sitta heißt unser diesjähriges erstes Kälbchen. Mutter Liane brachte es am Pfingstsamstag ohne Probleme zur Welt. Vater ist Zuchtstier Lücki.


03.04.2016 Das letzte Heu

Auf Grund der Feuchtigkeit, der länger werdenden Tage und der zunehmenden Wärme schiebt das Gras gewaltig an. Unsere Tiere bekommen nun das letzte Heu aus den Depots.


14.02.2016 Es wird langsam Frühling

Der Februar war bis jetzt um ca. 6 °C zu warm. Das bisschen Schnee ist längst geschmolzen, die Temperaturen liegen tags über 10 °C und nachts über 0 °C. Es "riecht" schon förmlich nach Frühling.


03.01.2016 Der Winter ist da

Den Winter gibt es doch noch. Er kam ziemlich spät, aber jetzt ist er da, nach einer langen, trockenen und viel zu warmen Wetterperiode. Die Nacht über schneite es und die Temperaturen liegen tagsüber unter 0° C. Die Tiere warteten schon auf ihre morgentliche Futterration aus Bioheu.

 

2015

07.12.2015 Am Biberbach

Entlang der Weidefläche und durch diese fließt der "Sandizeller Bach", ein Refugium für den Biber. Im vergangenen Trockensommer sorgte er mit seinen Dammbauten für eine willkommene Versorgung der Futterpflanzen mit ausreichend Wasser.


06.12.2015 Der Winter konnte sich noch nicht durchsetzen

Milde Temperaturen um 10 °C bescherten uns einen angenehmen Spätherbst mit morgentlichem Nebel und folgendem herrlichen Sonnenschein.


22.11.2015 Es wird Winter

Die ersten Schneeflocken überzuckern die Landschaft. Unsere Tiere bekommen jetzt eine geringe Heuration zur Umstellung.


01.11.2015 Die ersten kalten Nächte

Die Tage wurden merklich kürzer und die Nächte kälter. Morgens sind Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt keine Seltenheit mehr. Die Schatten werden immer länger, die Blätter der Laubbäume verfärben sich zusehens und die Tiere bekommen ihr schützendes Winterfell. Faszinierende Farbspiele bieten die Sonnenuntergänge.



09.10.2015 Herbsttage

Unsere "Auerochsen" genießen die letzten warmen Tage.


23.08.2015 Biotoppflege

Material aus der Biotoppflege ist für die Auerochsen ein interessantes Spielmittel und eine Abwechslung im täglichen Speiseplan. Nach einigen Tagen ist von den beiden Haufen nichts mehr zu sehen.



05.08.2015 Ende der Blütenpracht

Durch die schon seit Wochen anhaltende Trockenheit ist die Blütenpracht nahezu verschwunden. Jetzt leuchtet nur noch das helle Blau der Wegwarte. Aus dem vorherrschenden Grün wird das Gelb des Herbstes. Unsere Auerochsen dürfen nun in die trockengefallenen Feuchtbereiche und auf den Damm des Wasserrückhaltebeckens.


12.07.2015 Insektensommer

Die vielen Blütenpflanzen am Damm dienen den Insekten als Nahrungsquelle. Unzählige Schmetterlingsarten, Heuschrecken, Bienen und Hummeln und v.m. sind nun zu beobachten.

Tagpfaeuneauge Schachbrettfalter

Dickkopffalter Heuschrecke


23.06.2015 Silva geboren

Leitkuh Liane brachte ihr achtes Kälbchen zur Welt. Es ist weiblich und heißt Silva.


04.06.2015 Siano fühlt sich in der Herde wohl

Am 01.06.15 wurde das dritte Kälbchen geboren. Mutter von Siano ist Liane, Vater ist Zuchtstier Lücki. Schon am nächsten Tag durfte er von den Herdenmitgliedern "begutachtet" werden und wurde somit in den Herdenverband aufgenommen.



25.05.2015 Es grünt und blüht

Die Tiere ruhen sich im satten Grün des hohen Grases aus, um wiederzukäuen. Die Gruppe auf der Südweide wartet darauf, dass sie in einen neuen Weideabschnitt umgesetzt wird.


26.05.2015 Die Blütenpflanzen zeigen ihre Pracht

Zur Zeit blühen u. a. Wiesenglockenblumen, Wiesenmargeriten, Kartäusernelken, Kuckucks-Lichtnelken, Beinwell und Wiesensalbei

Wiesenglockenblume Wiesenmargerite

Kartäusernelke

Beinwell


27.04.2015 Kälbchen entwickeln sich gut

Die am 07.04. und am 12.04.2015 geborenen zwei Kälbchen sind putzmunter und fühlen sich im Herdenverband sehr wohl.


18.04.2015 BR zu Besuch

Das Donaumoos-Entwicklungskonzept läuft nun bereits 15 Jahre. Zur Hälfte der vorgesehenen Planungs- und Realisationszeit drehte der Bayerische Rundfunk einen Zustandsbericht im Donaumoos. Er beschäftigt sich mit dem Thema "Was ist bisher geschehen, was muss noch alles gemacht werden, um das Donaumoos zu erhalten". Aus diesem Anlass waren die Aufnahmeteams auch bei uns auf der "Auerochsenweide". Unsere Tiere verhielten sich vorbildlich, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und stellten sich genau dort auf, wo es gewünscht wurde.


12.04.2015
Zweites Kälbchen geboren

Nur wenige Tage später kam das zweite Kälbchen zur Welt. Es ist ein Stierchen und wird Santo genannt. Mutter Sana und dem Kalb geht es gut. Lücki ist wieder der Vater.


07.04.2015 Erstes Kälbchen des Jahres

Senja heißt das erste diesjährige Kalb. Es wurde am Nachmittag des 07. Aprils geboren. Mutter Senta und Senja sind wohlauf. Vater ist Zuchtstier Lücki.


08.03.2015 Störche

Der Schnee ist weggetaut und schon sind die ersten Störche auf der Weide zu beobachten. Eifrig stöchern sie in den Feuchtflächen, nehmen etwas auf und schlucken es hinunter. Was das ist, konnte nicht festgestellt werden. Auffällig ist, dass Störche und Auerochsen nahe beieinander stehen.



04.02.2015 Minusgrade

Die heutigen Temperaturen von -10°C machen den Auerochsen keine Probleme, diese Kälte vertragen sie sehr gut. Sehr behutsam gehen sie auf dem noch nicht durchgefrorenen Boden. Ihr Bewegungsradius hat sich erheblich verkleinert. Selbst zum Futterplatz, der ständig an einem anderen Ort liegt, kommen sie nur nach "persönlicher" Aufforderung.


07.01.2015 Urdonautaler-Auerochsen

Auch den von uns gelieferten Auerochsen nach Wellheim im Urdonautal geht es sichtlich gut und genießen das Winterwetter.

 

2014

31.12.2014 Letzter Tag im Jahr

In den letzten Tagen des Jahres 2014 kam doch noch der richtige Winter mit viel Schnee und ordentlicher Kälte. Durch ihr dichtes Winterfell sind die Tiere gut geschützt. Der hohe Schnee erfordert allerdings eine Zufütterung mit Heu.


07.11.2014: Herbstimpressionen


29.09.
2014:
Färse Smilla nach Wellheim geliefert

Nach einer kurzen Gewöhnung an den Verlade- und Transportablauf konnte Smilla ohne Probleme und vor allem ohne Stress in ihren neuen Lebensraum gebracht werden. Dort wurde sie von ihrer neuen Herde auf "Auerochsenart" in Empfang genommen. Erst einmal beschnuppern, dann kurzzeitiges Verfolgungsrennen. Zuchtstier Sandor II nahm Smilla gleich unter seine Fittiche und zeigte großes Interesse an ihr. Die Anfang des Jahres von uns gelieferte Herde besteht nun aus acht Tieren.


21.09.2014: Landkreisfahrt

Der Süden des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen war in diesem Jahr das Ziel der Tour "Quer durch den Landkreis".
Neben der Asamkirche in Sandizell, dem "Künstlerdorf" Hörzhausen und den Dorfkirchen in Peutenhausen war als weitere Attraktion die Weide der "Auerochsen" am Pfaffenfeld als Besichtigungspunkt angesagt. Weit über 40 Personen konnten sich über die "Auerochsenzucht" und die Wasserrückhaltung im Sandizeller Rückhaltebecken informieren.

Landkreisfahrt 2014


20.09.2014: Uns geht's gut

Die herbstliche Wärme der Sonne wird beim Liegen und Verdauen sichtlich genossen.


29.07.2014: Salvina wurde geboren

Leit- und Mutterkuh Liane II beendete den Geburtsjahrgang 2014 mit ihrem Kälbchen Salvina. Damit hat sich das Verhältnis männlich zu weiblich ausgeglichen. Insgesamt kamen acht Kälber ohne Probleme in diesem Jahr auf dem Pfaffenfeld zur Welt. Alle sind gesund und munter!


24.06.2014: European Grundtvig Project "SENSE OF ECOTOURISM"

Teilnehmer aus der Türkei, Spanien, Österreich und Deutschland (Schrobenhausen) besuchten uns zum Thema Ökotourismus im Rahmen ihrer Landkreisexkursion. Wir stellten ihnen unsere ganzjährige Beweidung mit den Auerochsen als Beispiel für ökologische, nachhaltige und artgerechte Produktion von Lebensmitteln und gleichzeitigem Erhalt der Landschaft, der Boden- und Wasserqualität, der Artenvielfalt und der Reduktion von Treibhausgasen vor.





19.06.2014: Insektensommer

Sind die richtigen Voraussetzungen vorhanden, dann kann man die verschiedensten Insekten beobachten. Dazu gehören das passende Klima und die Futterpflanzen. Auf dem Damm leuchten die Blütenpflanzen in voller Pracht. Schmetterlinge, Fliegen, Hummeln, Bienen und viele Arten mehr finden nun genug Nahrung.


09.06.2014: Linaddilis Kälbchen

Nach einem Jahr Pause brachte unsere älteste Kuh ihr diesjähriges Kälbchen. Nach dem Markieren und dem Feststellen des Geschlechts erhielt es den Namen Silly.



07.06.2014: Heu

Die sehr heißen Temperaturen der letzten Tage wurden zur Heuwerbung genützt, um die Depots für den kommenden Winter aufzufüllen.


28.05.2014: Siska geboren

Heute wurde das sechste Kälbchen geboren. Mutter ist Saskia, der Vater Lücki. Bilder aus der Nähe läßt Saskia noch nicht zu. Sie zieht beim Näherkommen mit ihrem Jungen in "sichere" Bereiche davon.



25.05.2014: Weideführung

Der Grüne Dorfkreis aus der Gemeinde Ehekirchen und eine Familie aus Tschechien ließen sich über das Beweidungsprojekt im Sandizeller Wasserrückhalteraum eingehend informieren. In der zweistündigen Führung wurden die Schwerpunkte Wasserrückhaltung, Arten- und Landschaftsschutz, landwirtschaftliche Nutzung und die extensive, ganzjährige Weidehaltung mit den "Auerochsen" intensivst dargestellt und diskutiert.



23.05.2014: Mutterkuh Sandra mit Kälbchen Samiro nach Wellheim geliefert

Gut sind die beiden in Wellheim angekommen und nach kurzem Kennenlernzeremoniell in die Herde integriert worden. Auch die neue Umgebung wurde ganz genau inspiziert. Sandra wird die Herde nun als Leitkuh führen. (Bilder: Uwe Sachser)




21.05.
2014: Fünftes Kälbchen

Dieses Jahr wird ein Stier-Jahr. Denn unser fünftes Kälbchen vom 21.05.2014 ist auch männlich. Der Sohn von Sandrella heißt Sandrillo, ist wohlauf und hat schon Kontakt zur restlichen Herde aufgenommen.



10.05.2014: Viertes Kälbchen

Mutterkuh Senta brachte das Stierkälbchen Sebald zur Welt. Vater ist Zuchtstier Lücke.


07.05.
2014: Auftaktveranstaltung zum Beweidungsprojekt "Urdonautaler Auerochse"

Die gutbesuchte Veranstaltung zum Beweidungsprojekt Urdonautaler Auerochse zeigte das große Interesse der Bevölkerung in und um den Markt Wellheim. Es ist bemerkenswert wie sich der Landkreis Eichstätt, die Untere Naturschutzbehörde, das Bayerische Umweltministerium und der Markt Wellheim für dieses Naturschutzprojekt einsetzten und einen weiteren attraktiven Anziehungspunkt geschaffen haben.


05.05.2014: Drittes Kälbchen geboren

Das lang erwartete diesjährige Kälbchen von Sandra ist endlich da. Nach unseren Beobachtungen hätte es bereits vor drei Wochen kommen sollen. Beim Natursprung läßt sich eben nicht alles genau voraussagen. Auf jeden Fall macht es einen gesunden Eindruck. Das kleine Stierchen bekam den Namen SAMIRO.



28.04.
2014: Zweites Kälbchen geboren

Die Überraschung war perfekt. Nicht die an der Reihe gewesene Mutterkuh brachte ihr Kälbchen, sondern Liane gebar ihr fünftes weibliches Kalb. Wir nennen es SIANE. Vater ist Zuchtstier Lücki.


24.04.
2014: Tiere nach Wellheim geliefert

Die Tage der Vorbereitung haben sich gelohnt. Die fünf Tiere sind problemlos in die Tiertransporter gestiegen und wohlbehalten in Wellheim im Urstromtal der Donau angekommen. Ohne Aufregung nahmen sie die neue Weide in Besitz und fühlen sich dort sichtlich wohl. Aus unseren Auerochsen aus dem Donaumoos sind nun Urdonautaler-Auerochsen geworden. (Bilder: Fam. Sachser)


21.04.
2014:
Gewöhnung an den Transportwagen

Es ist soweit. Die Tiere haben sich zusammengefunden und den Grundstock für eine neue Herde gelegt. Gleichzeitig wurden sie auf die Verladung ganz behutsam vorbereitet. In mehreren Tagen und Schritt für Schritt konnte die Angst vor dem Wagen genommen werden. Stier Sandor II steht vollständig im Anhänger.


05.04.2014: Verkaufsvorbereitungen

Nach Ostern sollen die Tiere für das neue Beweidungsprojekt im Urstromtal der Donau geliefert werden. Rechtzeitig müssen wir die Weidegruppe zusammenstellen und für den Transport vorbereiten. Vier Färsen und ein Stier bilden zunächst die neue Herde. Später folgt noch eine Mutterkuh mit ihrem Kälbchen.


04.04.
2014:
Wohlfühlbereich Wald

Auf unserer Weide können wir unseren Tieren wenigstens ein kleines Stückchen Wald zur Verfügung stellen. Sehr gerne ziehen sie sich in dieses zurück. Auch der ursprüngliche Auerochse oder Ur lebte in halboffenen Waldlandschaften.


29.03.
2014

Heute kam unser erstes Kälbchen des Jahres auf die Welt. SANTINO schaut zwar noch etwas verstört nach der unangenehmen Prozedur der Ohrmarkensetzung. Er ist gesund, kräftig und relativ groß. Mutter: Sana; Vater: Lücki.



18.03.2014: Praxisbericht im Haus im Moos

Zum Thema Beweidung: Haltung-Ernährung-Tiergesundheit konnte die Weidegemeinschaft Pfaffenfeld einen Praxisbericht über die ganzjährige Weidehaltung mit Auerochsen geben.
Es wurde aufgezeigt in welchem Kontex die naturnahe, extensive Beweidung durchgeführt wird. Deutlich wurde an Hand von Bildern dargestellt und belegt, wie die Punkte Arten- und Biotopschutz, landwirtschaftliche Nutzung, Hochwasserschutz, Tourismus und Umweltbildung umgesetzt werden.
Durch gezielte Eingriffe in die einstmals intensiv genutzten Acker- und Wiesenflächen entstand im Laufe von wenigen Jahren eine Weidelandlandschaft, die allen aufgeführten Punkten schon weitgehendst gerecht wird. So wurde auf einem Kartoffelacker gebräuchlicher Dauerwiesensamen gesät und ein Maisacker mit gleichzeitigem Rinderauftrieb sich selbst überlassen. Es war erstaunlich, welches Samenpotential sich noch auf der Maisackerfläche befand. Unten links die Fläche 2009 und rechts 2013.Maisacker2009 maisacker2014

Nach Fertigstellung des künstlichen Dammes wurde eine Blumen-Gras-Mischung ausgebracht. Durch ein geschicktes Weidemanagement konnte sich die Blumenwiese sehr gut entwickeln und bis heute zur Ernährung von verschiedenartigen Insekten erhalten werden. Die "Auerochsen" werden bis nach dem Ausfallen der Samen vom Damm zurückgehalten und erst im Herbst zur Beweidung auf die Dammfläche gelassen.

Die vielen offenen Wasserflächen erhöhen die Infektionsgefahr durch Ekto- und Endoparasiten. Besonders problematisch sind Leberegel, die der Tiergesundheit teilweise ziemlich schaden. Um nicht gleich jedesmal die chemische Keule anwendenzu müssen, reagieren wir mit flankierenden Maßnahmen. So werden Wasserflächen ausgezäunt, mehrmals Kotproben von der Fläche genommen, das Vorkommen der Zwischenwirte (Zwergschlammschnecke und Kleine Sumpfschnecke) kontrolliert, grundsätzlich kein Heu von den Weideflächen gemacht, die Tiere wöchentlich umgetrieben mit anschließender 6wöchiger Nichtbeweidung und auf Weidehygiene (abschleppen mit der Wiesenegge und Nachmahd) geachtet. Seit drei Jahren konnten keine Leberegel mehr nachgewiesen werden.


14.03.
2014

Der Frühling hat begonnen, die Weideflächen beginnen zu grünen. Die Tiere fressen das erste junge Gras. Der Fellwechsel steht an, was am eifrigen Schaben an jeder vorhandenen Möglichkeit zu bemerken ist.

 

2013

13.09.2013
Ein erfolgreiches Züchterjahr wurde uns beschert. Das letzte Kälbchen des Jahres 2013 wurde geboren: Sina, heißt das kleine Kuhkalb. Es ist das 8. Kalb, das dieses Jahr auf dem Pfaffenfeld geboren wurde. Und alle sind gesund und wohlauf!


18.08.2013
Die Blütenpracht am Damm des Rückhaltebeckens ist nahezu verschwunden, die Samen fallen aus und bilden die Grundlage für neues Blühen im nächsten Jahr. Auf einem Steinbrocken am Notüberlauf hat sich ein kleiner Wespenstaat seine Wabe für die Jungtiere gebaut, der Fortbestand der Art ist gesichert. Auch die Erlen vermehrten sich durch junge Bäumchen stark. Um die Weiterentwicklung hin zum Endstadium Wald zu verhindern, kommen nun unsere Auerochsen zum Einsatz. Sie müssen durch ihr unspezifisches Fressverhalten dieser Sukzession im Wasserrückhaltebecken Einhalt gebieten. Wo Sträucher und Bäume erwünscht sind, werden sie durch Zäune geschützt.


21.07.2013
Eine Gruppe südafrikanischer Schüler und Studenten besuchten im Rahmen eines Austausches mit der TU-München das Donaumoos. Michael Hafner vom Donaumoos-Zweckverband informierte über das Donaumoosentwicklungskonzept mit den Themen Hochwasserschutz, Torfkörperschutz, Arten- und Biotopschutz und landwirtschaftliche Nutzung u.a. am Beispiel des Wasserrückhaltebeckens in Sandizell.


14.07.2013
Innerhalb weniger Tage hat sich eine Familie entschieden und wir konnten aus unserem Zuchtbestand drei Tiere verkaufen. Die Kalbin Saphira und die Mutterkuh Sarah mit Kälbchen Sarina gingen in den Ost-Albkreis nach Aalen, Baden-Württemberg. Verladung und Transport verliefen in schon gewohnter stressfreier Art und ohne Betäubung der Tiere. In ihrer neuen Umgebung verhielten sie sich auffallend ausgeglichen und ruhig. Wir freuen uns, dass sie nun in einer wunderschönen, hügeligen Landschaft bei begeisterten Tierhaltern leben dürfen.




11.07.2013

Schulamtsdirektor Johann Brummer und Landrat Roland Weigert hatten die Schulleiter der Grund-, Haupt- und Mittelschulen des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen zu einer Besichtigungstour durch den Landkreis eingeladen. Das Thema war das Donaumoos hinsichtlich Landwirtschaft, Natur-, Arten- und Moorschutz und aus aktuellem Anlass Informationen über den Hochwasserschutz mit den drei bisher gebauten Rückhaltebecken.


20.06.2013

Sarina wurde von Sarah geboren. Es ist ihr erstes Kälbchen. Beide sind wohlauf. Vater ist Zuchtstier Lücki. Damit erhöht sich die diesjährige Geburtenzahl auf 7.


05.06.2013

Am 02.06.2013 wurde das 6. Kälbchen in diesem Jahr geboren. Es wurde auf Smilla getauft. Mutter ist Liane und Vater ist Lücki.



03.06.2013
So schnell können sich die Verhältnisse ändern. Gestern noch im Rahmen, heute bereits der höchste Wasserstand seit 2009. Am Notüberlauf fehlen noch 32 cm. Gut die Hälfte des Überflutungsraumes ist gefüllt. Das Funktionsprinzig des Wehres hat seinen Probelauf unter Extrembedingungen bestanden!


01.06.2013

Während in anderen Regionen die Hochwassergefahr bedrohlich anstieg, war der Wassergehalt im Sandizeller Becken
eher gering. Der Wasserstand betrug um 10:00 Uhr ca. 50 cm über der Oberkante Bachufer.


24.05.2013

Die Geburt von Sandrellas erstem Kälbchen verlief ohne Probleme. Ihr Sohn Samuel macht einen sehr munteren Eindruck. Mutter Sandrella kümmert sich aufmerksam um ihn. Vater ist Zuchtstier Lücki.


20.05.2013

Maiimpressionen


29.04.2013
Stanko wurde unser viertes Kälbchen getauft. Mutter ist Saskia, die ihr zweites Kalb gebar. Vater ist wieder Lücki.




27.04.2013:

Kälbchen Nr. 3 ist am 26.04.2013 angekommen. Es ist ein Stierkalb und wurde auf Stenzel getauft. Mutter ist unser erstgeborenes Kalb am Pfaffenfeld, Sandra. Vater ist Zuchtstier Lücki. Alle drei Beteiligten sind wohlauf.



13.04.2013:

Es ist tatsächlich noch richtig Frühling geworden. Die Weiden und Wiesen werden kräftig grün. Die Tiere fühlen sich zusehens wohler. Ingesamt haben alle den Winter sehr gut und ohne jegliche Erkrankung überstanden.


07.04.2013:
Eine Besuchergruppe aus dem Langenauer Ried, Nähe Ulm, informierte sich am Sonntag mit großem Interesse für unsere extensive Ganzjahresbeweidung mit den Auerochsen. Sie sind über unsere Website auf uns aufmerksam geworden. Ihr geplantes Beweidungsprojekt liegt im Donauried, das nahezu die gleichen geologischen Verhältnisse aufweist, wie die Weide am Pfaffenfeld.


20.03.2013:

Selinda wird unser zweites Kälbchen des Jahres 2013 genannt. Die erstgebärende Mutter ist Senta. Sie kümmert sich aufmerksam um das Kleine. Vater ist Zuchtstier Lücki. Schon am nächsten Tag folgt Selinda mit ihrer Mutter der Herde.


01.03.2013:

Heute wurde das erste Kälbchen des Jahres 2013 auf dem Pfaffenfeld geboren. Bei Temperaturen knapp über 0 °C brachte Mutterkuh Sana ihr zweites Junges zur Welt. Es ist ein weibliches Tier und heißt Samira. Vater ist Zuchtstier Lücki. Mutter und Tochter sind wohlauf.


10.02.2013:
Heute ist es richtig kalt, -14 °C. Durch die intensive Sonneneinstrahlung wird es aber sehr schnell warm werden. Die Tiere warten schon an den Futterstationen auf ihre tägliche Ration.



23.01.2013:
Eine ca. 20 cm dicke Schneedecke erfordert ein tägliches Zufüttern der Tiere. Sie bekommen nur die erforderliche Menge, die den Grundumsatz deckt, damit sie das stehende "Heu" auch noch abfressen. Mit den niedrigen Temperaturen kommen unsere Rinder sehr gut zurecht.

 

2012

13.12.2012:
Der erste, richtig schöne Wintertag mit Sonnenschein, großer Kälte (- 16 °C) und Schnee. Die Tiere müssen jetzt Heu bekommen, da sie kaum noch anderes Futter finden.


13.11.2012:
Durchzugsgäste. 20 Kraniche (Grus grus) übernachteten vom 12.11. auf den 13.11.2012 an und in den Weiden am Pfaffenfeld. Die sehr scheuen Vögel kommen wahrscheinlich aus dem Nord-Osten Deutschlands und fliegen in ihre Überwinterungsgebiete in Südspanien oder Nordafrika.
Leider konnten die Tiere nicht aus der Nähe fotografiert werden, da frei laufende Hunde sie vertrieben.Schade.


31.10.2012:
Der letzte Tag im Oktober zeigte 2 Seiten: Morgens kräftiger Nebel; gegen Mittag Sonne mit stahlend blauem Himmel.


26.10.2012:

Samantha hat aufgenommen und ist trächtig. Wir konnten sie deshalb nach Bopfingen am Ipf ins Sechtatal bringen.


07.09.2012:

Färse Selma ist nach 1 1/2 Std. Fahrt wohlbehalten in Bopfingen angekommen. Sie verbrachte die Zeit im Transporter mit Liegen. Auf der neuen Weide schnupperte sie ausgiebig die Lage und verließ dann erst den Wagen. Bis zum nächsten Tag wurde sie in der Fanganlage gelassen, damit sie sich mit den neuen Herdenmitgliedern erst eingehend beschnuppern konnte.


3.09.2012:
Am Freitag, 07.09.2012 bringen wir unsere 1 1/2-jährige Kalbin Selma nach Bopfingen am Ipf in das Beweidungsprojekt im Sechtatal. Die Transportvorbereitungen haben begonnen. Schritt für Schritt gewöhnt sich das Jungrind an den Viehtransporter. Bis dorthin wird die Färse einmal täglich am und im Wagen mit Zuckerrübenschnitzel gefüttert, damit sie ohne großen Stress die zweistündige Fahrt in den Ostalbkreis aushält. In einigen Wochen folgt ihr (nach festgestellter Trächtigkeit) die 2 1/4-jährige Färse Samantha.


26.08.2012:

Die am 14.08.2012 geborene Serena fühlt sich am Pfaffenfeld sichtlich wohl und genießt den Kontakt zu den anderen Tieren. Die Fruchtstände des Igelkolbens ragen über dem sehr nassen Untergrund deutlich heraus. Spätnachmittagliche Wolkenstimmung am Pfaffenfeld.

  


31.07.2012:
Auf Einladung des Donaumoos-Zweckverbandes kamen Vertreter des Bayer. Naturschutzfonds und der Höheren Naturschutzbehörde ins Donaumoos und begutachteten die Entwicklung der Projekte des Zweckverbandes. Der Bayer. Naturschutzfonds fördert mit dem Sonderprogramm „Lebensraum Donaumoos“ jährlich den Grunderwerb mit bis zu einer halben Million Euro. Am Hochwasserrückhalteraum bei Sandizell wurden die extensive Ganzjahresbeweidung mit „Auerochsen“ und die zahlreichen Artenschutzmaßnahmen für Steinkrebs, Libellen, und Wiesenbrüter dargestellt. (Text Michael Hafner)


Von links nach rechts im linken Bild: Vorstand des Bayer. Naturschutzfonds Georg Schlapp, Untere Naturschutzbehörde ND-SOB Melanie Winter, Höhere Naturschutzbehörde (Regierung von Oberbayern) Bernd Unterburger, Untere Naturschutzbehörde ND-SOB Siegfried Geißler, (Versteckt dahinter: Elfriede Winkler zuständige Mitarbeiterin beim Bayer. Naturschutzfonds), Leiter Abt. 3 „Bauwesen und Umweltschutz“ am Lkr. ND-SOB Fabian Albrecht, Geschäftsführer DMZV Willi Riß und Michael Hafner (DMZV)

11.07.2012:
Viele verschiedene Insekten sind auf den Blütenpflanzen am Damm zu beobachten. Hier finden sie ausreichend Nahrung für sich und ihre Raupen. Und ihre Fressfeinde damit auch, ganz nach dem Motto: Fressen und gefressen werden.

 

01.07.2012:
Nach der Heuernte zeigte sich auf unserer Futterwiese der geschützteste Vogel des Donaumooses, der Große Brachvogel. Gleichzeitig wurde ein weiterer Charaktervogel, der Kiebitz mit drei Jungtieren beobachtet. Vor 30 Jahren konnte man große Schwärme des Zugvogels mit hunderten von Individuen im Frühjahr sehen. Heute ist es eine Seltenheit, überhgaupt noch einen Schwarm mit 20 Tieren zu sehen. Durch die intensive Bewirtschaftung der Grünflächen (frühes und häufiges Mähen) geht ihr Lebensraum immer weiter zurück.

 

24.06.2012:
Sonntagsspaziergang am Pfaffenfeld. Die Wegwarte überragt die anderen Pflanzen mit dem schönen Hellblau ihrer Blüten. Ein Nahrungsangebot für viele kleine Blattkäfer. Johanniskraut und Hornklee leuchten kräftig gelb. Seltener sind am Damm der Natternkopf und die Moschus-Malve zu finden. Die Vielfalt der Gräser ist unbeschreiblich groß. Dicht an den Ufern stehen Blutweiderich und Rohrkolben.

 

07.06.2012:
Der Damm des Rückhaltebeckens bietet zur Zeit Blütenpflanzen in voller Pracht. Neben den vorherrschenden Margeriten (Gemeine Wucherblume) blühen Kartäuser-Nelken, Wiesenflockenblumen, Wiesen-Bocksbart, Glockenblumen u.a.. Insekten, wie Schmetterlinge, Hummeln, Fliegen, Blattkäfer und Bienen finden überreichlich Nahrung. Der Erhalt dieser Arten ist gesichert. Unsere Auerochsen dürfen den Damm erst dann wieder beweiden, wenn die Samen reif und ausgefallen sind.

 

01.06.2012:
Ganz überraschend konnte die dreijährige Kalbin Saskia ihr erstes Kälbchen zur Welt bringen. Wir haben schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass sie Junge bekommen kann. Das kleine Stierchen heißt Severin. Auch hier ist Stier Lücki der Vater.

 

28.05.2012:
Mutterkuh Sandra brachte ihr zweites Kälbchen gesund zur Welt. Es heißt Silja. Der Name ist die Kurzform von Cäcilia und bedeutet die Göttliche. Vater ist wieder unser Zuchtstier Lücki.




20.05.2012:

Am 19.05.2012 kam Kuhkälbchen Steffie auf die Welt. Ihre Mutter Liane ist wohlauf, wie sie selbst. Vater ist Stier Lücki.


 

09.05.2012: Das Amt für Ländliche Entwicklung besuchte auf ihrer Exkursion ins Donaumoos auch den Rückhalteraum Sandizell. Dieser ist in enger Zusammenarbeit mit dem Donaumoos-Zweckverband entstanden. Rundherum war die Gruppe angetan von der "tollen" Entwicklung der ehemals intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen.


28.03.2012: Unser diesjähriges erstes Kälbchen Silvano kam am 27.03.2012 zur Welt. Mutter ist unsere älteste Kuh Linaddili. Vater ist Zuchtstier Baron. Silvano macht einen sehr munteren Eindruck und schreit schon kräftig nach der Mutter.
Leider verstarb er nach 11 Tagen aus unklärbaren Gründen.

 

23.03.2012: Die Fanganlage zur jährlichen Blutnahme ist vorbereitet. Zur Vermeidung von Rangordnungskämpfen mit Verletzungsfolgen hat sich eine Unterteilung in mehrere kleine Bereiche mit 2 - 3 Tieren bewährt.



18.03.2012:
Frühlingshafte Temperaturen haben den Winter vertrieben. Die Weideflächen wurden hergerichtet und das frische Grün zeigt sich schon deutlich. Die Tiere haben den sehr strengen Winter gut überstanden und genießen die warme Jahreszeit.



03.02.2012:
Die Temperaturen sind am Morgen bis auf -20,5 °C gesunken. Die Tiere tragen eine Reifschicht, scheinen aber keine Probleme zu haben.
Die Bäche gefrieren allmählich zu.



01.02.2012:
Der Februar begann mit einem sonnigen, aber sehr kaltem Tag. Bäume, Sträucher und Tiere waren mit Reifkristallen überzogen.



 

Januar 2012: Am 26.01.2012 fiel der erste "richtige" Schnee, 15 cm hoch. Der sehnlichst erwartete Winter ist endlich da. Für die Tiere steht nun eine härtere Zeit bevor. Die niederen Temperaturen machen ihnen wegen ihres dichten, wärmenden Winterfells nichts aus. Da die Schneedecke hoch und teilweise gefroren ist, muss zur Zeit zugefüttert werden.


2011

19.12.2011: Jetzt ist er da, der erste Schnee und überzuckerte die Landschaft. Ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch.

  



Dezember 2011:
Bis zum 14.12.2011 gab es noch keinen Schnee. 


08.11.2011:
Bundesrat beschließt Neuregelung bei Schlachtung von Freilandrindern.

Nach einer Meldung in der afz – allgemeine fleischer zeitung 45/2011, dürfen ganzjährig im Freiland gehaltene Rinder künftig mit Genehmigung der zuständigen Behörde auch im Haltungsbetrieb für den menschlichen Verzehr und Verkauf geschlachtet werden; eine zugelassene Schlachtstätte muss dafür nicht auf dem Hof vorhanden sein.

Der Transport ganzjährig im Freiland gehaltener Rinder in einen Schlachthof sei aufgrund der Wildheit der Tiere ohne eine Beeinträchtigung der Fleischqualität oft nicht möglich, sowie wirtschaftlich untragbar und für die Transporteure gefährlich. Die Regelung ist allerdings beschränkt auf einzelne Rinder und eine maximale Dauer von einer Stunde für den Transport der Schlachtkörper in einen Schlachthof.

Die gemeinsame Initiative der Antragsteller (Albert Schweizer Stiftung, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., Deutschen Büffel-Verband e.V., Deutschen Tierschutzbund, Neuland e.V., Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung, Pro Vieh e.V., Schweisfurth Stiftung und Verein zur Förderung der Auerochsenzucht (VFA) e.V.) hätte damit einen Teilerfolg in Richtung auf Genehmigung des Weideschusses erreicht.


02.11.2011: Die beiden Informationstafeln über die Baumaßnahme und das Beweidungsprojekt mit "Auerochsen" wurden an ihrem endgültigen Standort an der Sandizeller Straße aufgestellt.


24.09.2011: Um Inzucht zu vermeiden wurde Zuchtstier Baron verkauft. Er war Vater von 21 Nachkommen auf dem Pfaffenfeld. Stier Lücki übernimmt nun die gesamte Herde. Er ist bereits 3-facher Vater.


02.09.2011:
Es herbstelt. Die roten Früchte des Pfaffenhütchens leuchten in der Abendsonne und die ersten Blätter verfärben sich bereits. Unsere "Auerochsen" genießen die angenehme Wärme der letzten Sonnenstrahlen während der Nahrungsaufnahme.


2010

25.08.2010 - Dammbeweidung

Auf Grund des trockenen Wetters können die Tiere erstmals den Damm entlang des Arrondierungskanals beweiden. Vom frischen Gras sind sie natürlich begeistert.


23.08.2010 - Vielartiger Bewuchs auf dem Damm

Nach dem ersten Schnitt im Juni hat sich die Pflanzendecke des Dammes hervorragend entwickelt. Sie ist viel dichter und artenreicher geworden. Neben verschiedenen Kleesorten blühen gerade besonders Wegwarten, Margeriten, Habichtskraut, Wiesenbocksbart und Nelken. Bienen, Hummeln und Schwebfliegen sammeln Nektar und Blütenstaub.


07.08.2010: Zweiter Test für Hochwasserrückhaltebecken

Tagelanger, heftiger Regen füllte das Rückhaltebecken im Auslaufbereich um ca. 1m und bestand erfolgreich seinen zweiten Testlauf in diesem Jahr. Um den Wasserdurchlauf noch zu verringern, wurde das metallene Steuerschild um weitere 8,5 cm geschlossen.


11.07.2010: Weidefest

Gemeinsam mit dem Donaumooszweckverband und dem Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben veranstaltete die Weidegemeinschaft Pfaffenfeld bei nahezu unerträglicher Hitze ein Weidefest. Anlass waren die Einweihung des 3. Hochwasserrückhaltebeckens und der Abschluss der Flurneuordnung Sandizell.
Neben kommunaler Politprominenz, Berzirks- und Landtagsabgeordneten, Behördenvertretern und den Mitgliedern der Weidegemeinschaft nahmen einige Hundert interessierte Personen an den Führungen teil. Mit einem Pferdeplanwagen konnten sie zu den Weidetieren und Wasserrückhaltungsbauwerken fahren.


19. Juni 2010: Zweiter Zuchtstier

Um Inzucht zu vermeiden, wurde ein zweiter Zuchtstier gekauft und in die Herde integriert. Er stammt aus der Herde von Familie Mages, Lückenrieth im Luhetal, Nähe Weiden, Oberpfalz. "Lücki" ist 2 1/4 Jahre alt, sehr groß, gutmütig, mit den typischen Körpermerkmalen eines "Auerochsen"-Stieres.
Die Einpassung in die Herde verlief problemlos, natürlich mit dem üblichen Verhaltensritual, wie z.B. tiefes Brummen, Breitseite präsentieren, Kopf tief halten und Zunge herausstrecken, sehr langsames Ausführen von Bewegungen.
Lücki wird die Töchter von Baron decken und dazu mit ihnen zu gegebener Zeit auf eine eigene, abgetrennte Weide gebracht.


03. Juni 2010 - Heftige Regenfälle
Das Stauwerk des Wasserrückhaltebeckens hat seinen ersten Test bestanden. Nach langanhaltendem Regen brachten die beiden Bäche (Sandizeller Bach und Ost-West-Bach) am Fronleichnamstag soviel Wasser, dass dieses durch die voreingestelle Durchflussmenge aufgestaut wurde. Im Auslaufbereich trat das Wasser über die Bachufer und flutete den nördlichen Beckenbereich. Der Arrondierungskanal konnte ungehindert sein Wasser zur Ach transportieren, genau so, wie es die Planer vorgesehen haben.


25. Mai 2010

Der viele Regen und die teilweise hohen Temperaturen im Monat Mai verursachten ein kräftiges Wachstum der Pflanzen. Von den durch die Bauarbeiten im Sommer vergangenen Jahres gemachten Schäden an der Pflanzendecke ist daher kaum mehr etwas zu bemerken.


04. April 2010: Alles grünt an Ostern


27. Februar 2010: Ein Frühlingshauch verändert Verhalten

Unsere Tiere genießen die ersten warmen Tage und die kleinen, zarten grünen Blätter der Gräser. Jetzt sieht man sie auch wieder für längere Zeit wiederkäuend auf erhöhen Flächen liegen. Bei Eis und Schnee war dieses Verhalten selten zu beobachten. Auch ihr Bewegungsradius hat sich wieder über die gesamte Weidefläche ausgedehnt. Während der kalten Jahreszeit standen sie überwiegend an den verschiedenen Futterplätzen und warteten auf die Fütterung, eine sinnvolle typische Verhaltensweise. Wer sich wenig bewegt, verbraucht auch weniger Energie und kommt daher mit der Grundmenge an Futter (ca. 7 kg Trockenmasse) aus.
Trotz der z.T. niederen Temperaturen erkrankte kein einziges Tier, dank ihres dichten, wärmenden Winterfells. Der Unterstand wurde auch in diesem Winter von den Tieren zum Ruhen nicht aufgesucht, sie legten sich wie Wildtiere einfach in den Schnee.


30. Januar 2010:
Schnee deckt alles zu
Mit heftigen Schneefällen und starkem Wind verabschiedet sich der Januar. Das im Sommer vergangenen Jahres gemachte Heu wird nun jeden Tag schon sehnsüchtig erwartet.



24. Januar 2010: Eislandschaft
Die niedrigen Temperaturen haben das angestaute Wasser gefrieren lassen. Weite Teile der Weidefläche sind somit als Futterfläche unbrauchbar geworden. Die Tiere müssen deshalb einmal täglich eine Portion Heu bekommen.

2009
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17. Dezember 2009: Gedenktafel
An der Überfahrt über den Arrondierungskanal wurde eine Gedenktafel zur Errichtung des Retentionsraums Sandizell II aufgestellt. Dazu verwendete man einen bei den Bauarbeiten freigelegten Stamm eines Moorbaumes.


15. Oktober 2009: Feuchtbiotope
Die Bauarbeiten wurden abgeschlossen. Gerade noch rechtzeitig bevor Regen, Graupel und leichter Schneefall die Arbeiten unmöglich machten. In den angelegten Mulden und Fahrspuren sammelt sich Wasser, die Voraussetzung für die gewünschten Feuchtbiotope.


27. September 2009: Die letzten Arbeiten

Die beiden letzten Öffnungen am Damm sind geschlossen und er wurde damit nahezu fertig gestellt. Der Sandizeller Bach erhielt noch einige Ausweitungen und durch den Einbau von Störsteinen wurde die Fließgeschwindigkeit verringert.


18. September 2009: Das Ende naht
Der Ost-West-Bach und der Sandizeller Bach fließen jetzt durch den neuen Durchlass. In der Weidefläche wurden Flachmulden angelegt und die beiden Bäche erhielten Ausweitungen. Die Tiere können nun den Sandizeller Bach über eine Furt durchwaten, die gleichzeitig als Wintertränke dienen soll.


06. September 2009: Bauarbeiten zum Durchlassbauwerk
In knapp einer Woche wurde das Durchlassbauwerk in Fertigteilbauweise erstellt. Dazu war erheblicher Maschinenaufwand erforderlich. Der Sandizeller Bach erhielt kurzfristig einen neuen Verlauf, nachdem die ursprüngliche Verlegung unwirksam war.
Der Damm ist größtenteils fertig und bereits seitlich mit einer Humusschicht abgedeckt, die in den nächsten Tagen eingesät wird.


17. August 2009: Bachverlegung

Die Baggerarbeiten zur erforderlichen Verlegung des Ost-West-Baches sind abgeschlossen. Heute wurde der Durchfluss am alten Bachverlauf geschlossen und das Wasser fließt nun in seinem neuen Bachbett. Es wurde Wert darauf gelegt, dass die Gestaltung einem "natürlichen" Verlauf nahe kommt. Schnellfließende Bereiche wechseln sich mit langsamen ab, tiefe Stellen mit flachen, breite Abschnitte mit schmalen. Dadurch sollen sich neue Habitate für unterschiedliche Pflanzen und Tiere bilden.


26. Juni 2009:
Die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Nach einer dreiwöchigen Pause werden jetzt die Bauarbeiten am Damm zum Wasserrückhaltebecken fortgesetzt. Unbeeindruckt vom Baulärm und -geschehen grasen die Tiere ruhig auf der Weide.



26. Juni 2009: Presseinformation Wasserrückhaltebecken Sandizell
Unter Anwesenheit umfangreicher politischer Präsenz wurde der Spatenstich zum Bau des Retentionsraumes der Öffentlichkeit nun offiziell mitgeteilt. Landrat Roland Weigert stellte das Projekt den Mandatsträgern des Landkreises, des Bezirks und des Landtags vor. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Beteiligten die zur Realisierung planerisch, finanziell und praktisch beigetragen haben und noch beitragen.
Besonders betonte er die zukünftige Wirkung für den Hochwasserschutz und den Nutzen für Landschaft, Flora und Fauna durch die extensive Beweidung des Rückhaltebeckens mit den Heckrindern.
Der Chef des Planungsbüros Eibl stellte an Hand von Plänen das gesamte Bauvorhaben mit seinen Bauwerken umfassend dar. Auch er legte Wert auf die Darstellung der ökologischen und landschaftlichen Bedeutung.

 

10.06.2009: Gefährdete Tierarten mussten im Arrondierungskanal festgestellt und falls vorhanden abgesiedelt werden iim



07.06.2009: Die Bauarbeiten zum Wasserrückhaltebecken Sandizell II beginnen. Der DonaumoosZweck-verband hat in seiner Sitzung vom 02.06. den Start freigegeben. Zum Beweissicherungsverfahren trafen sich die Beteiligten vorort. Bis zum Baubeginn gab's noch viel zu tun. Der Weidezaun mußte verlegt werden, die Wintertränke abgebaut werde und die Herde auf die Ostweide verlegt werden.
Zunächst wurde die Grasnabe abgetragen und anschließend auf 15 m Breite bis zur tragfähigen Tonschicht das gesamte Material ausgehoben.


Mai 2009:
Die Rinderweiden und die Bäume des angrenzenden Waldes stehen in vollem Grün. Wo Rinder stehen gibt es auch ihre Symbionten, die Stare, die aufgescheuchte Insekten fressen.



05.04.2009:
Anfang des Monats zeigten sich die Frühjahrsboten in voller Pracht, wie z.B. Schlüsselblumen am Bachufer und das Lungenkraut am Waldrand. Die Rinder genossen das erste Grün.



März 2009: Der Unterstand musste am ehemaligen Standort abgebaut werden, da dort der Damm für das Wasserrückhalte-becken aufgeschüttet werden soll. Die Hütte steht nun auf der Nordweide, wo sie vor Hochwasser geschützt ist.



Januar 2009:
Wintertage wie im Bilderbuch bescherte uns dieser Monat. Kälte, Schnee und Eis. Wir mussten mit selbstgemachtem Heu zufüttern, da die Tiere nicht mehr an ausreichend fressbares Gras gelangten.


2008
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08.Dezember 2008: Die Bagger rücken an. Die Bauarbeiten am Rückhaltedamm werden vorbereitet. Ein Kleinbagger wird für die ersten, groben Bodenuntersuchungen eingesetzt.


November 2008:
Am 24. Oktober fiel der erste Schnee des kommenden Winters.


Oktober 2008:
Der Herbst kündet sich mit Nebel und bunten Farben an.


September 2008:
Anfang August kamen die zwei Wiesen entlang der Klingsmooser Straße zur Weidefläche hinzu.



August 2008:
Mutterkuh Liane brachte ihr zweites Kälbchen zur Welt. Es hieß Sandi und war ein kleiner Stier. Die Kleewiese hat sich wunderbar entwickelt.



Juni 2008:
Entlang des Arrondierungskanals wird auf einem schmalen Streifen Heu für die Zufütterung im Winter gemacht.



April 2008: Die Tiere fühlten sich sichtlich wohl, genossen die warme Aprilsonne und das junge Gras. Auf dem angrenzenden Kartoffelacker wurde eine Kleewiese eingesät.



16.02.2008: An diesem schönen, sehr kalten Wintertag konnte die "Auerochsenherde" erstmals auf die höher gelegene Nordweide verlegt werden.

2007
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November 2007: Am 15.11. fiel der erste Schnee. Die Kälbchen drücken sich um den Unterstand herum, sich im Innern aufhalten, das machen sie nicht. Den Alttieren bereitet der Schnee und die niederen Temperaturen keine Probleme. Am 17.11. wurden die Fleckvieh/Limousin von der Nachbarweide nach Hause in den Laufstall gebracht.



Juli 2007: Ein herrlicher Sommer zauberte stimmungsvolle Landschaftbilder. Die "Auerochsen" tragen jetzt ihr glattes, glänzendes Sommerfell.


Juni 2007: Die Bauarbeiten am Unterstand wurden fortgesetzt, das Dach montiert und die "Technikzentrale" (rotes Hüttchen) errichtet. Die Anzahl der Tiere hat sich durch Geburten auf 10 erhöht.



Mai 2007:
Die Tier haben sich zu einer Herde zusammengeschlossen, die von Linaddili als Leitkuh angeführt wird. Bei angenehmen Temperaturen wurde mit dem Bau des Unterstandes angefangen.



19.04.2007: Am Morgen des 19.04.2007 durfte Zuchtstier Baron aus dem Transportwagen erstmals auf die Weide. Er hatte die lange Fahrt aus Berlin-Malchow bestens überstanden. Schreiend kamen die 4 Kühe auf Baron zugelaufen und nahmen erste Schnupperkontakte auf.


Die ersten Tiere auf der Weide am Pfaffenfeld

Am 31.03.2007 kamen die ersten vier weiblichen Tiere auf die 8 ha große Weide. Wir holten sie aus Liebenau in Sachsen beim Zuchtbetrieb von Klaus Zimmerhäckl ab. Dies waren: Linaddili, Liane II, Liesel und Lina.
Linaddili brachte am 18.04.2007 das erste Kälbchen auf dem Pfaffenfeld zur Welt. Es wurde Sandra getauft.